Bratapfel-Torte

Oh du fröhliche, oh du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!

Es weihnachtet – zumindest ein bisschen. Da darf eine weihnachtliche Torte nicht fehlen. 😉 Wir hatten vor kurzem unser „Familiengrillen“ und als Nachtisch habe ich eine Bratapfeltorte kreiert, die sehr lecker war. 

Die Idee kam mir tatsächlich beim Versuch, abends im Bett einzuschlafen und ich hoffte sooo sehr, dass ich mich am nächsten Tag noch daran erinnern kann. Das konnte ich – und so setzte ich mich am nächsten Tag mit diversen Büchern auf den Boden (ja, auf den Boden) und überlegte, welche Zutaten ich verwenden könnte.

Als Grundlage habe ich mich für einen klassischen Eischwerkuchen entschieden (Mehl, Zucker und Butter zu gleichen Teilen) und ihn dann eben etwas ausgeschmückt. 😉 

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken!

Und so geht’s:

Das benötigst Du:
Für den Teig:
220g Mehl
60g Speisestärke
1 TL Natron, Prise Salz
250g Butter
250g Zucker
je 2 TL Vanillezucker & Zimt
5 Eier
200g griech. Joghuert
2-3 Äpfel
200g Marzipanrohmasse

Für die Creme:
500ml Sahne
50g Speisestärke
50g Zucker
je 1 TL Zimt & Vanilleextrakt
500g Mascarpone

Für die Schokocreme: 
20g Zucker
20g Kakao
50ml Wasser
25ml Zuckerrübensirup
15g Zartbitterschokolade

So gehst Du vor:
Vermische das Mehl mit der Speisestärke, dem Natron und dem Salz in einer Schüssel. Schlage die weiche Butter cremig auf, füge den Zucker, Vanillezucker und Zimt hinzu und rühre nach und nach die Eier unter. Siebe nun die Hälfte des Mehlgemischs in den Teig, rühre es gut unter, füge 200g griechischen Joghurt hinzu und rühre das restliche Mehl unter. Schäle und würfle, je nach Größe 2-3 Äpfel und gebe sie unter den Teig.
Der Teig kommt nun in eine gefettete 26er Springform und dann bei 160 O/U circa 50 Minuten in den Ofen. (Stäbchenprobe machen) Auf ein Kuchengitter stellen und nach 10 Minuten stürzen. Das frühe Stürzen führt dazu, dass der Kuchen von beiden Seiten möglichst gerade ist, was das Endergebnis schöner macht. Sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist, halbiere ihn waagerecht, rolle die Marzipanrohmasse dünn aus, sodass sie etwa den Durchmesser des Kuchens erreicht und lege sie zwischen die beiden Kuchenböden.

Als nächstes geht es an die Sahnecreme. Gebe dazu etwas mehr als die Hälfte eines Sahnebechers in einen Topf und gebe 50g Speisestärke in den Sahnebecher. Vermische die Speisestärke mit der Sahne, bis eine homogene Masse entstanden ist. In den Topf kommen nun noch 50g Zucker und je ein TL Zimt und Vanilleextrakt. Erhitze die Sahne und gebe anschließend das Sahne-Speisestärkegemisch hinzu. Sobald alles miteinander vermengt ist, kann die Creme abkühlen.
Den zweiten Becher Sahne nun steif schlagen. Mit dem Handrührgerät auch einmal durch die Mascarpone rühren, damit sie cremig wird. Die abgekühle Sahnecreme ebenfalls aufschlagen und dadurch cremig rühren, anschließend mit der Mascarpone verrühren. Nun die Sahne unterheben.
Den Kuchen nun nach Herzenslust mit der Sahnecreme beschmieren – ich habe auch den Rand mit der Creme bestrichen, das ist aber jedem selbst überlassen. Zwischenzeitlich in den Kühlschrank stellen.

Boden halbieren, Marzipan dazwischen und wieder stapeln

Für die Schokocreme in einen Topf alle Zutaten bis auf die Schokolade erhitzen. Sobald es erhitzt ist, die kleingehackte Schokolade unterrühren und weiterrühren, bis sie vollständig geschmolzen ist und eine glänzende Schokocreme entstanden ist. Kurz etwas abkühlen lassen und anschließend vorsichtig über den Kuchen gießen. Ich hatte leider etwas zu wenig Schokosoße gemacht und daher den Rand mit dem Rest der Sahnecreme „kaschiert“ … ich bin nicht sonderlich begabt, was das Dekorieren angeht, ich bitte es mir zu verzeihen. 😉 In der Zutatenliste oben habe ich aber extra die Menge für die Schokosoße erhöht – viel fehlte nicht.

optisch kein Highlight, sehr wohl aber geschmacklich!

Spread the love ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.