Wandern im Eggegebirge – Ab auf den Velmerstot!

Diese Wanderung liegt zwar schon etwas zurück, aber heute veröffentliche ich sie dann mal endlich auf unserem Blog. 😉
Was hatte ich mich auf diesen Ausflug gefreut! Das Wetter klang vielversprechend, ich hatte bereits ein Foto von der meeega Aussicht gesehen und freute mich, mit meinen drei Jungs durch die Natur wandern zu können. Und tatsächlich war es einfach unglaublich schön.

Aber der Reihe nach. 🙂


Das Eggegebirge

Wir planten ins Eggegebirge zu fahren und den (bzw. die) Velmerstot(e) zu „erklimmen“.
Das Eggegebirge ist ein Gebirgszug, der sich über die Kreise Höxter, Lippe, Paderborn und weitere Teile NRWs zieht. Der Velmerstot befindet sich in Horn Bad-Meinberg. Von dort aus sind wir auch gestartet und haben eine gute Parkmöglichkeit an der Straße „Neuer Teich“ gefunden.

Der Velmerstot besteht aus zwei Gipfeln von 441 und 468 Metern Höhe. Es gibt den „lippischen Velmerstot“, auf deren Spitze eine wirklich spannende Steinformation mit einigen Gravuren zu entdecken ist, sowie den „preußischen Velmerstot“, auf deren Spitze ein riesiger Aussichtsturm ist, von dem aus man gefühlt ganz OWL sehen kann. Herrlich, diese Aussicht!


Die Wanderwege

Das gesamte Eggegebirge ist ein Paradies für Wanderer oder Menschen, die ein Wenig in der schönen Natur spazieren wollen. Es ist einfach für jeden was dabei: Von langen und zum Teil sehr steilen Wanderwegen bis zu kurzen, flachen Runden „um den Pudding“.

Die Wege sind sogar sehr gut ausgeschildert. Alle paar Meter sind kleine Tafeln an Bäumen oder Masten, die dir sagen, ob Du noch auf dem richtigen Weg bist. 😉

Wir sind dem V gefolgt: Der Velmerstot-Wanderweg, der über beide Spitzen führte und einen großen Bogen durchs Silberbachtal zurück zum Parkplatz drehte. Die Strecke ist mit knapp unter 9 Kilometern sehr angenehm von der Länge und definitiv auch für Wander-Anfänger geeignet.

An einigen Stellen wird es etwas steiler, teilweise mussten wir über Baumwurzeln und Steinhänge regelrecht „Treppen steigen“, weshalb wir die Hunde zeitweise an der Leine sehr kurz gehalten haben, aber insgesamt ist es auch mit Hund gut machbar (aber Vorsicht: es handelt sich um ein Naturschutzgebiet; Hunde sind also ausschließlich an der Leine zu führen).

Ich persönlich würde jedoch nicht unbedingt mit kleineren Kindern den Velmerstot-Wanderweg entlang gehen, da für mein Gefühl die recht steilen Abhänge direkt neben den Wegen zu gefährlich sind. Hier gibt es aber definitiv genügend Ausweichmöglichkeiten, die auch für Kinder geeignet sind.

Wir waren übrigens insgesamt fast vier Stunden unterwegs. Auf der Strecke haben wir immer mal wieder Fotos gemacht, auf dem lipp. Velmerstot eine kurze Reiswaffel-Pause von 10 Minuten gemacht und zum Abschluss in der Silberbachmühle einen (grottenschlechten) Kaffee getrunken. Verlaufen haben wir uns nur einmal und haben es doch auf die Spitze geschafft, über einen echt wilden Weg, der wahrscheinlich nicht unbedingt als solcher gedacht war! 😀

Rundum war es ein wirklich toller Ausflug, den wir bedenkenlos empfehlen können!

 


Weitere Eindrücke

So im Nachhinein stelle ich fest, dass ich mehr Fotos hätte machen können – und vor allem mehr, die entweder heller sind oder weniger überbelichtet. 😀 Das hab‘ ich noch nicht so ganz raus.
Dennoch: hier ein paar weitere Eindrücke:

Liebe Grüße,
Deine Alina ♥

Spread the love ...

2 Kommentare

  1. Hallo Alina,
    Ich kam mal irgendwie auf Deinen Account, wahrscheinlich, weil ich einiges über den Australien Sheperd lesen wollte.
    Mittlerweile klick ich doch hin und wieder mich bei Dir ein.
    Ich finde Deine Seite echt toll. Es ist von allem etwas dabei. Ich liebe die Natur, koche und “backe“ gerne. Habe auch eine Tochter die Alina heisst, wahrscheinlich war das auch ein Grund, weiter zu lesen. Seit April 2017 ist ein Aussi-Mix, vermittelt über die Tierhilfe “ Weil Tiere lieber leben“ , bei uns eingezogen. Er war zu diesem Zeitpunkt ein halbes Jahr alt, total unterernährt, 7,8 Kg, und eine taube Nuss, von Geburt an, kommend aus Spanien… ein Goldschatz
    Wir hatten vorher schon grosse, muskulöse Hunde, was aber nicht der Grund war. Ich bekam meinen ersten Hund, da war ich 6 Jahre alt. Wir waren eine Grossfamilie mit sechs Kindern, mein Bruder machte damals eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. Der Hund des damaligen Nachtwächter, hatte Welpen bekommen, wovon mein Bruder oft erzählte. Wir Kinder bettelten die Eltern an, wollten natürlich gerne einen Hund, das war meiner Mutter auf jeden Fall zu viel, und wir hörten ein “Nein“!
    An einem Samstag Nachmittag, kam mein Bruder wie gewöhnlich mit seiner Grossen Sporttasche, mit Dreckwäsche nach Hause…nur, es war keine Dreckwäsche drin, sondern ein Welpe. Grosse Freude bei uns Kindern. Das wurde meine allerbeste Freundin. Sie begleitete mich auf alle unseren Streifzügen, 14 Jahre lang, ein Colli-Schäferhund-Mix.

    Sorry, ich muss jetzt leider aufhören zu schreiben, aber wenn Du Interesse hast, können wir gerne in Kontakt bleiben, und ich erzähle mein Leben mit den Hunden gerne weiter.

    Gruss, Conny

    • Liebe Conny,

      Vielen Dank für deine lieben Worte. Es freut mich, dass dir mein Blog gefällt. 🙂

      Aussies sind so feine Hunde, finde ich. Sie sind so wuselig, immer witzig und jederzeit im Kopf anwesend und bereit, etwas zu tun. Kommt euer Aussie-Mix im Verhalten stark dem Aussie nahe oder merkt man den „Mix“?
      Es hört sich ja so an, als hättest Du schon gewisse Erfahrungen mit Hunden sammeln können. Das ist toll; wir sind ja noch „ganz frisch“ und erst Hundehalter seit Yumos Einzug vor bald 3 Jahren.

      Liebe Grüße
      Alina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.