Dänemarks zweitgrößte Stadt: Århus

Århus ist die zweitgrößte Stadt Dänemarks und mit plus/minus 300.000 Einwohnern nur etwa so groß wie unsere Nachbarstadt Bielefeld. Witzig – nach deutschen Maßstäben ist das also eigentlich gar nicht so groß, für Martin und mich, als typische Landeier, aber doch gewaltig und völlig ausreichend groß.

Wir haben uns einen Tag Zeit genommen, um die Stadt zu entdecken und wollen unsere gesammelten Erfahrungen hier nun mit dir teilen. Unsere Hunde sind übrigens bei meinen Eltern im Ferienhaus geblieben, damit ihnen der Stress erspart blieb. So eine Sightseeing-Tour ist dann doch nichts für Vierbeiner – vor allem nichts für unsere nervösen Flitzehunde. 😉

Unser Tag in Århus

Die Fahrt von der West- an die Ostküste, einmal quer durch Dänemark, war sehr angenehm. Die Autobahn 15 ist noch sehr neu und sehr angenehm zu befahren. Sie hat kaum Kurven und ist größtenteils auf 130 km/h ausgelegt. Da unsere Knutschkugel von Auto sowieso nicht mehr hergibt, sind wir stets mit gemütlichen 100 km/h gefahren und konnten damit ganz einfach LKWs überholen, ohne andere Autofahrer zu blockieren. Wir hatten schon von vielen Seiten gehört, dass das Autobahnfahren in Dänemark sehr angenehm ist und können das tatsächlich so unterschreiben. Kein Vergleich zum Stress auf deutschen Autobahnen.
Von Ringkøbing aus hat man außerdem eine sehr gute Anbindung an die Autobahn und dann nach Århus, sodass wir nur etwa 1:45h benötigten, um das Land einmal zu durchqueren.

In Århus selber war dann alles sehr gut ausgeschildert. Wir hatten uns gar keinen richtigen Plan zurecht gelegt, wohin genau wir fahren und was genau wir machen, sondern haben in unser Autonavi lediglich „Ortsmitte“ eingegeben und von dort aus ein Parkhaus gesucht. Das ging aufgrund der unzähligen elektritschen Schilder, die einem die Anzahl der freien Parkplätze anzeigte, sehr schnell und schon standen wir in der Bruuns-Galleri, einem großen Shopping-Center.

Von hier aus sind wir dann an den Hafen gegangen und haben die Aussicht bei schönstem Wetter genossen.

Unser Weg führte uns dann weiter durch die Innenstadt, vorbei an einer wunderschönen, riesigen Kirche und durch schöne Gassen, zum „Café Cross“, wo wir uns direkt am Fluss „Århus Å“ einen Kaffee gegönnt haben.

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Sightseeing-Möglichkeiten

Århus bietet eine Menge Möglichkeiten, sich kulturell und historisch weiterzubilden. Es gibt viele Museen, wie zum Beispiel ein großen Kunstmuseum mit immer wechselnden Ausstellungen, „Den Gamle By“, ein Freilichtmuseum, das einem das Leben von vor 150 Jahren aufzeigt, sowie den Botanischen Garten, der zum Verweilen einlädt.

Wir steuerten nach der Innenstadt das Freilichtmuseum „Den Gamle By“ an, empfanden die umgerechnet knapp 30 Euro Eintritt für uns zwei dann aber doch als zu viel und sind weiter in den botanischen Garten gegangen, der wirklich sehr liebevoll angelegt ist und viele Einwohner zum Verweilen einlädt. Im Botanischen Garten gibt es ein gigantisches Gewächshaus, durch das man sich eine Führung geben lassen kann.

Uns führte der Weg dann jedoch wieder so langsam zurück, Richtung Bruuns-Galleri, in der wir noch ein wenig shoppten, ehe wir uns wieder Richtung Ringkøbing aufmachten.

Unser Eindruck der Stadt

Århus ist eine wunderschöne Stadt, direkt an der Ostsee. Wenn man etwas bestimmtes sucht, wird man hier mit Sicherheit immer fündig – es gibt einfach unzählige verschiedene Läden.
Trotzdem ist die Stadt dabei keineswegs überlaufen. Es gab eigentlich immer und überall schöne Orte, an denen man sich hätte breit machen können, um das Wetter zu genießen.

Was direkt auffällt, ist, dass der Durchschnittseinwohner von Århus noch sehr jung ist. Wir haben diverse Gruppen von jungen Erwachsenen gesehen, die in Parks oder in der Innenstadt gemeinsam Zeit verbrachten, Spiele spielten oder wie bei einer Art Flashmob zu Musik tanzten. Das war sehr schön mit anzusehen und keineswegs aufdringlich oder gar störend. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man ein herrliches Leben als junger Erwachsener in Århus führen kann. Was nicht heißen soll, dass es nicht auch für ältere Menschen herrlich ist. 😉

Außerdem fiel auf, wie fahrradvernarrt die Dänen in Århus sind. Wirklich begeistert haben mich die, die mit einem Affenzahn Berge rauf radelten, als ginge es bergab – und das ohne Motor am Fahrrad!! An einem sehr steilen Berg zischte eine Frau an uns vorbei, die mit ihrem Rad fast problemlos mit den Autos mithalten konnte – da sagte ich noch zu Martin, dass ich bei diesem Berg wohl eher hochschieben würde! Wirklich erstaunlich.

Unser Fazit

Die zweitgrößte Stadt Dänemarks ist momentan total im Kommen und definitiv einen Besuch wert! Wir fanden die Innenstadt wunderschön und die unzähligen Parks und Sitzgelegenheiten sehr erstrebenswert. Wir persönlich könnten uns nicht vorstellen, in einer so großen Stadt zu wohnen, da es uns mit den Hunden doch eher in die Natur zieht, aber die Nähe von Århus könnten wir uns für uns vorstellen.

Uns hat die Stadt wirklich sehr gut gefallen und wir werden mit Sicherheit noch einmal wiederkommen, wenn wir in der Nähe sind! 🙂

Bis zum nächsten Beitrag! Hab es fein,
Deine Alina ♥

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