Wandern im Extertal – der Patensteig

Zu Yari’s zweitem Geburtstag sind wir mit den Jungs ins Extertal im Kreis Lippe in NRW gefahren und sind dort den Patensteig entlang gewandert. Heute möchte ich die Zeit nutzen, um dir von unseren Erfahrungen zu berichten.


Der Patensteig

Beim Patensteig handelt es sich um eine etwa 6 Kilometer lange Strecke im lippischen Teil des Teutoburger Waldes. Sechs Kilometer sind zwar nicht viel, ein gutes Stück unterwegs waren wir aber trotzdem. Der Name lässt es schon erahnen: es handelt sich hierbei nicht um einen „öden-schnöden“ Wanderweg, sondern durchaus um einen „Steig“, bei dem man neben schönen Klippen und unzähligen Wasserfällen durchaus auch mal etwas „klettern“ muss. Mit Flip-Flops sollte man hier also besser nicht wandern. 😉

Zu Regenzeiten sind die Wasserfälle wohl richtig schön groß; wir waren leider zu einer sehr trockenen Zeit unterwegs, sodass wir lediglich „Wasserfällchen“ zu Gesicht bekamen. Von Vorteil sind hier aber definitiv die vielen Infotafeln, die entlang des Patensteiges verteilt stehen und den interessierten Wanderer mit schönen Geschichten über die Historie und die Natur beglücken.
Wir haben einige gelesen und fanden es sehr interessant.

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Was wir gut fanden …

… sind neben den vielen Infotafeln (circa 20) auch die Wasserfälle und die schönen, zum Teil recht steilen Wege. Für Abenteuerlustige gibt es sogar eine Stelle, an der man über einen Maschendrahtzaun klettern muss. Bei uns hat es zunächst eher für Verwirrung gesorgt. Wir fragten uns, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. Für die Hunde gab es zum Glück ein Loch. Den Sinn verstehe ich zwar noch immer nicht, aber irgendwie war es mal ganz witzig. 😉 

Da es sich nicht um ein Naturschutzgebiet handelt, dürfen die Hunde rein theoretisch frei laufen. Stellenweise ist der Hund jedoch an der Leine zu führen – zum Einen wegen des Weges (ich möchte ja nicht, dass einer der Jungs abstürzt) und zum Anderen, weil man an einigen Stellen an anliegenden Bauernhöfen vorbeigeht, bei denen es in der Vergangenheit wohl Probleme wegen unangeleinter Hunde gab (dort Hängen Warnschilder aus). Aber das ist ja nicht weiter tragisch.

Direkt zu Beginn des Weges gibt es einen kleinen Parkplatz, sowie einen Rastplatz mit total niedlichem Gästebuch, an dem man sich nach der Strecke ausruhen kann.

Insgesamt wurde der Weg mit viel Liebe aufbereitet und bietet nicht nur für große Wanderer Spannendes. Man merkt definitiv, dass sich hier regelmäßig drum gekümmert wird.


Was uns nicht so gut gefiel …

… war die Tatsache, dass fast die Hälfte des Weges über langweilige, zum Teil sogar geteerte Straßen zwischen Feldern führte. Das weckte meine Wanderlust jetzt nicht all zu sehr und war entsprechend nach den ersten paar Metern schon genug. Wir wollten aber ja noch das Ende des Weges sehen, was sich auch definitiv gelohnt hat; aber der Mittelteil ist eben doch sehr langweilig.

Immerhin ist hierbei mein absolutes Lieblingsfoto meiner drei Jungs entstanden:


Unser Fazit

Für die verhältnismäßig kleine Strecke mit recht großem „Langeweile-Anteil“ würde ich persönlich keine all zu große Anfahrt in Kauf nehmen.
Da die Strecke aber doch insgesamt sehr schön und spannend ist, würde ich definitiv erneut hinfahren, wenn ich sowieso auf der Durchreise und in der Nähe bin.

Mir fehlte am Ende noch ein kleines Café (ich bin ja so ein Kaffeemensch). Mit dem Auto schnell zu erreichen wäre zwar eines gewesen, aber als wir erst einmal im Auto saßen, wollten wir nicht mehr aussteigen. So gab es anschließend zuhause einen dicken Eisbecher. 😉 Ging auch.

Und jetzt noch ein paar Eindrücke:

Liebe Grüße,
Deine Alina ♥

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