Unser erster gemeinsamer Urlaub … Teil 2

Nun ist unser Dänemarkurlaub schon fast vorbei und war bisher wirklich toll. Zwei Tage haben wir nun noch und am dritten werden wir vormittags nach dem Frühstück ganz gemütlich davon jückeln.

Die letzten Tage haben wir dazu genutzt, einen Tagestrip in die zweitgrößte Stadt Dänemarks, nach Århus, zu unternehmen. (Der Bericht ist HIER)
Die nächsten Tage waren eher entspannt und ruhig. Hier und da wurde ein Wenig geshoppt, wir haben den Geburtstag meiner Mama gefeiert und am Vorabend mit dem „Best of Otto“ reingefeiert. 🙂

Übrigens hat uns der Wetterbericht von Anfang an gesagt, dass wir nur einen einzigen wirklich schönen Tag haben sollten. Letztlich war es nun aber so, dass wir eigentlich mehr schöne, als schlechte Tage hatten!
Ganze drei Tage in Folge hatten wir ausschließlich Sonne, bei leichtem bis starkem Wind und gar keinen Regen und auch die Regentage sind immer wieder auch wunderbar sonnig und schön. Überhaupt ist es hier enorm wechselhaft. In einem Moment regnet es aus Eimern, im nächsten Moment ist der Himmel strahlend blau und es ist an windgeschützten Orten richtig warm.

Am letzten reinen Sonnentag haben Martin und ich uns dann tatsächlich getraut, im Meer schwimmen zu gehen.
Wir hatten uns das so fest vorgenommen, da wir unbedingt wissen wollten, ob die Hunde mit uns schwimmen. Und so gingen wir in Badekleidung mit einem Handtuch und den Hunden bewaffnet zum Strand, stürzten uns in die doch erstaunlich angenehm warmen Fluten und siehe da: die Hunde bezwangen ihre Sorgen und versuchten uns zu folgen.

Das Meer hier in Ringkøbing ist erstaunlich weitläufig und flach. Wir sind einige Meter weit rein gegangen und doch ging uns das Wasser noch bis unter die Hüfte. Das war für die Hunde natürlich sehr gut, denn so konnten sie sehr weit mit reinkommen und doch noch stehen.

Es war höchst amüsant zu beobachten, wie die zwei „elegant“ über die Wellen hüpften. 🙂 Wenn sie dann aber doch die Bodenhaftung verloren, kehrten sie lieber wieder um und liefen ins Trockene.

Dennoch sind wir super stolz, dass die zwei sich so weit mit uns raus getraut haben. Und wir sind uns sicher, dass sie ganz toll mit uns schwimmen würden, wenn es keinen Wellengang geben würde. Das müssen wir unbedingt noch einmal an anderer Stelle ausprobieren.

Gestern haben wir dann unseren zweiten hundefreien Tag genutzt und einen Ausflug nach Esbjerg gemacht. Diese Stadt hat ähnlich viele Einwohner wie unsere Heimatstadt und erinnerte uns auch in der Innenstadt stark an Herford.

Ursprünglich hatten wir uns überlegt, in den Norden nach Aalborg zu fahren. Vorgestern Abend haben wir uns dann jedoch spontan dagegen entschlossen, da wir nur sehr ungerne den ganzen Tag im Auto sitzen wollten. Nach Aalborg hätten wir nämlich gute drei Stunden gebraucht, zum Nationalpark „Lille Vildmose“ noch eine weitere Stunde und wären wir bis nach Skagen gefahren, hätte es uns zwei Stunden mehr gekostet. Das war uns dann doch zu viel und so haben wir uns überlegt, dass wir bei einem nächsten Dänemarkurlaub einfach weiter im Norden nach einem Ferienhaus gucken; dann ist der Weg nicht so weit!

Und so ging es also nach Esbjerg, das nur knapp über eine Stunde entfernt liegt. Was genau wir dort entdeckt haben, werden wir noch gesondert berichten. Nur so viel vorab: die Stadt ist ganz nett, aber sehr industriell. Das Fischerei- und Schifffahrtsmuseum hingegen ist definitiv einen Besuch wert und war super spannend!

Zum Abschluss des schönen Tages hatten wir noch einen bombastischen Wolkenhimmel überm Meer. Leider hat man in solchen Momenten doch einfach nie die Kamera dabei! So ein Mist. Es war aber wirklich wuuuuuuunderschöööön! ♥

Die letzten zwei Tage werden wir jetzt noch ganz entspannt angehen. Und am Montag geht es dann nach dem Frühstück zurück nach Hause. Wir hoffen, dass es unter der Woche nicht allzu voll auf den Autobahnen sein wird!

Bis zum nächsten Mal!
Ha det fint,
Alina ♥

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