Die Suche nach Glück – sinnvoll oder nicht?

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Kann man Glück suchen? Ist es nicht eigentlich so, dass, wenn man verkrampft danach sucht, es niemals findet? Vielleicht bemerkt man gar nicht, was für ein schönes Leben man bereits führt und hängt sich an den eigenen, unerreichbaren Träumen auf. Wird dadurch sogar unglücklich? Oder macht alles schlecht, nur weil es nicht den erträumten Idealen entspricht?

Martin und ich lesen gerade gemeinsam das Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick aus dem Jahre 1983.
Vielleicht kennst Du es schon. Falls nicht: Paul Watzlawick schreibt in diesem Buch darüber, wie man im Leben unglücklicher sein könnte. Dazu nutzt er viele kleine Anekdoten, die einen durchaus zum Schmunzeln bringen können – insbesondere aus dem Grund, weil man sich selbst häufig in den Anekdoten wiedererkennt.

Aber ist das nicht eigentlich unlogisch? Wir wollen doch glücklich sein – nicht unglücklich.
Tja, … irgendwie schaffen wir Menschen es sehr gut, das Gute im Leben schlechter zu machen und das Schlechte noch viiiiiel schlechter zu machen und versauen uns dadurch vieles.

Zeit also, das zu ändern, nicht wahr? Manchmal muss man sich die Augen reiben und genau hinschauen um feststellen, dass auch der jetzige Lebensabschnitt toll ist und glücklich macht; auch, wenn die Lebensträume noch nicht erfüllt sind.

Im Umkehrschluss könnte das jetzt also für uns bedeuten, dass wir gar nicht nach unserem Glück suchen sollten, sondern unser Leben so genießen sollten, wie es ist.

ABER

(ja, es gibt ein aber!)

Wir lassen diese Suche dennoch nicht sein.
Ganz einfach aus dem Grund, dass man ja trotzdem Träume haben darf und haben soll!
Und diese Träume können eben nicht durch einfaches Träumen erreicht werden. Man muss anpacken, daran arbeiten und eventuell auch etwas Glück haben.

Nur so können wir unsere Ziele, Wünsche und Träume irgendwann Wirklichkeit werden lassen.

Glücklich – in diesem Sinne – sind wir aber trotzdem schon.
Nur an unseren Träumen … an denen arbeiten wir noch.

In diesem Sinne:
Hab es fein,
Deine Alina ♥

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