Rasta DunIt 4 Real – „Yari“

Wer ist eigentlich Yari? Was macht ihn aus? Was macht ihn glücklich und macht er uns glücklich?

Am 22.04.2016 erblickt Yari das Licht der Welt und ist seitdem nicht mehr aus unserem kleinen Rudel wegzudenken. Er war ein unglaublicher Streberwelpe, der sich von nichts und niemandem ablenken ließ und seine Augen nur bei mir hatte. Als pubertierender Jungspund hat er es mittlerweile jedoch faustdick hinter den Ohren und bringt mich gerne so manches Mal auf die Palme. 😉

Ich liebe meinen kleinen Pappenheimer – er ist so vielseitig, witzig, manchmal ganz schön albern, aber auch so intelligent und treu.

Ich wollte damals unbedingt einen Zweithund. Letztlich war es aber Martin, der sich aus den noch freien Welpen Yari aussuchte. Dennoch war Yari von Anfang an „mein“ Hund – da hatte Herrchen nicht all zu viel mitzureden; so lange ich da war, war für Yari die Welt in Ordnung.

Er orientierte sich von Beginn an stark an mir, ich konnte ihn oftmals ohne Leine laufen lassen, wo ich es mich mit Yumo in dem Alter nicht getraut hätte. Für Yari kam gar nichts anderes in Frage, als mir nach zu laufen. Waren wir unterwegs, wollte er ohnehin immer auf meinem Schoß sitzen. ♥ Was er übrigens auch heute gerne noch versucht – mit seinen 21 Kilo und den unendlich langen Beinen ist das allerdings nur bedingt glücklich. 😉

Yari’s Spitzname lautet „Pups“. Bei der Züchterin wurden die Welpen immer mit „puppie puppie“ gerufen – das haben wir übernommen, denn er hörte sehr gut darauf (gab ja schließlich immer Fressen danach). Da der kleine Herr ganz gerne mal pupst, wurde aus Puppie irgendwann Pupsie und bald darauf Pups.

Überhaupt ist er irgendwie immer noch mein kleiner „Babypups“ – obwohl er weder klein, noch ein Baby ist. Ich finde aber sein Gesicht hat noch heute irgendwie etwas welpenhaftes an sich …

Yari steht gerne im Mittelpunkt und schiebt sich notfalls dahin, wenn nicht alle Aufmerksamkeit ihm gebührt. 😉

Andere aufdringliche Hunde kann er jedoch nicht ausstehen und dann ist es häufig meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass er seine Ruhe hat. Mit weniger aufdringlichen Hunden hat er aber kein Problem, muss allerdings auch nicht mit ihnen spielen – Yumo reicht ihm vollkommen.

Yari hat natürlich auch Herrchen sehr gerne und ich habe das Gefühl, dass das besonders in letzter Zeit immer mehr wird. ♥ Mit ihm kann man so schön albern sein und Unfug machen… Männer halt!

Und das ist so typisch Yari: Rumalbern. Überhaupt ist er fast nie ernst! Hauptsache Quatsch machen, Quatsch reden, Quatsch leben. ♥

Yari hat ordentlich Pfeffer im Po. Er kann sich jederzeit problemlos entspannen, aber wenn sich etwas tut, ist er sofort zur Stelle. Dann wird er schnell übermütig. Saltos, Purzelbäume und etwaige Stürze sind auf unseren Spaziergängen keine Seltenheit! Er hat es auch schon des Öfteren geschafft, beim Vorwärtslaufen nach hinten zu gucken und dann über Steine zu stolpern oder gegen Bäume oder Pfosten zu laufen und sich ordentlich den Kopf zu stoßen. Vielleicht war das mittlerweile ein Stoß zu viel auf den Kopf?

Er ist ein kleiner Besserwisser und hält sich für den Coolsten; lässt gerne den Macker raushängen, ist des Nächtens aber nachtblind und verbellt bösartige Baumstämme. 😉 Er hat unglaublich lange Lefzen. Wenn er auf dem Rücken liegt, flappen sie hoch und entblößen seine Zähne. Das sieht herrlich doof aus. ♥ (ich liebe es, die hochgeflappten Lefzen mit dem Finger hin und her zu schwabbeln!)

Yari bellt nicht typisch, wie ein Hund, sondern heult eher. Statt „wuff“ oder „wau“ macht er „huuuuuhuhu“. Wenn wir nach Hause kommen und er uns begrüßt, „huhuuut“ er ganz lang und laut; am besten noch mit einem „gestopften Maul“: mit Spielzeug im Mund. Denn er liebt Spielzeug. Bälle, Zergel, Knoten, … er kann sich stundenlang selbst beschäftigen und hat mittlerweile an die fünfzehn Tennisbälle auf unseren Spaziergängen gefunden. Wo kommen die nur immer her?
Yari ist am liebsten ganz nah bei uns – auf dem Sofa, im Bett, auf dem Schoß; Hauptsache mittendrin, statt nur dabei! Für ihn habe ich gerne jederzeit ein Fleckchen auf dem Sofa frei. ♥ Egal, wie eng es wird.
Wenn wir von einem verregneten Spaziergang heim kommen, werden Yumo und Yari häufig mit der Gießkanne abgegossen, um den vielen Schlamm auf dem Fell zu waschen. Danach heißt es trockenrubbeln. Yari liiiiebt das! Ich schubber und schubber und er flippt förmlich aus, weil es so herrlich ist. 😉 Dusselchen ….
Apropos Dusselchen: Ich glaube, Yari weiß gar nicht dass er Hinterbeine hat. Irgendwie benutzt er sie ganz seltsam, so unbeholfen. Und wenn er wo ohne Anlauf drüber hüpfen möchte, bleiben die Hinterbeine manchmal einfach auf dem Boden stehen und er krackselt mit den Vorderbeinen hoch. Dusselchen …

Ich bin wirklich stolz, wie wir zwei gemeinsam wachsen. Miteinander und aneinander. Ich muss durch Yari lernen geduldiger zu sein, mich nicht sofort aus der Ruhe bringen zu lassen und nicht so schnell aufzugeben. Außerdem muss ich lernen fremden Menschen klar zu machen, dass Yari keinen Kontakt möchte. Wenn unangeleinte Hunde auf uns zu rennen schaffe ich es mittlerweile schon sehr gut, sie (im Notfall) durch Brüllen und auf sie zu gehen zu verscheuchen; Nur wenn die Menschen daneben stehen habe ich leider noch Hemmungen … Ich ärgere mich im Nachhinein immer so über mich selbst, wenn sich eine Situation unnötigerweise hochgeschaukelt hat, weil jemand keine Distanz halten konnte und ich nichts gesagt habe.

Wenn ich das in den Griff bekomme, kann Yari lernen, mir auch in solchen Situationen zu vertrauen und mich das regeln zu lassen. Wir wollen ja schließlich nicht, dass wir irgendwann ein Problem an der Leine haben!

So ist unser Weg manchmal etwas steinig, aber ich bin mir sicher, dass Yari und ich das gemeinsam hinbekommen werden. ♥ Ein Leben ohne den Pups wäre nämlich ganz schön öde!

Letztlich bringt er uns nämlich jeden Tag unzählige Male zum Lachen. Er macht einfach unglaublich viel Spaß. 🙂 Unser total verrückter Schwabbel-Pups. ♥ (An dieser Stelle noch einmal ein groooooßes Danke an die liebe Natascha, für einen so wunderbaren Wunderpups)

Spread the love ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.