Piccolini Aussie’s Yumo

Wer ist eigentlich Yumo? Was macht ihn aus und wieso ist er unser Glücksbärchi? Zeit, sich das Bärchen mal etwas genauer anzusehen …

Yumo zog vor nun über 3 Jahren als unser erster gemeinsamer, und als mein erster Hund überhaupt, bei uns ein. Am 01.05.2015 tanzte er ins Leben, als der „Sohn eines Häuptlings“. Nichts anderes bedeutet nämlich sein Name, den er als ein Welpe des „Indianerwurfs“ von der Züchterin erhielt. Uns gefiel er sehr gut, also hat er ihn einfach behalten.

Credits: Inken Jaacks

Yumo ist ein Mini Aussie, ist allerdings gar nicht so mini, sondern tatsächlich eher minimal größer, als der Standard es festlegt (aber wen interessiert das schon!).

Er ist eigentlich immer gut gelaunt, liebt alles und jeden und ist für jeden Spaß zu motivieren. Außerdem ist Yumo unschlagbar sensibel. Bei dem kleinsten Anflug von Traurigkeit kommt er an, überhäuft mich mit Liebe und wedelt dabei intensiv mit der Rute. Hach … ♥ Unser Bärchen weiß einfach, wie man einen aufmuntert.

Ähnlich ist es auch, wenn man verärgert ist oder wir z.B. mit Yari schimpfen – Yumo ist sofort zur Stelle und hebt die Laune. 🙂

Seine unendlich niedlichen Grimassen helfen da durchaus mit. Ob ihm wohl bewusst ist, wie doof er manchmal guckt?

Leider hatten wir mit Yumo auch sehr schwierige Phasen – gesundheitlich und charakterlich.
Wobei wir mittlerweile fest davon ausgehen, dass Letzteres durch die gesundheitlichen Probleme überhaupt erst Zustande kam.

Bei Yumo wurde im Alter von nur 13 Monaten, nach vorangegangener monatelanger Suche, eine Prostatahyperplasie festgestellt – also eine krankhaft vergrößerte Prostata. Eine Altherrenkrankheit; eigentlich. Diese führte neben einer immer wiederkehrenden Blasenentzündung auch zu einem völlig aus dem Gleichgewicht geratenen Hormonhaushalt, der sich zum Beispiel darin äußerte, dass Yumo auf Spaziergängen kaum ansprechbar war und bei Hundebegegnungen völlig übertrieben in der Leine hing.

Monatelang dachte ich, wir wären zu doof, um ihn zu erziehen, habe unzählige Male nach Spaziergängen geweint, zich verschiedene Methoden versucht und oftmals überhaupt keine Lust mehr gehabt, spazieren zu gehen. Und dann kam endlich die Diagnose …

Mit 15 Monaten wurde er dann kastriert, nachdem wir zuvor sinnlos versuchten, ihm mit einem Kastrationschip zu helfen. Nachdem sich dann seine Hormone eingependelt hatten, ging es endlich bergauf mit uns. 🙂 Heute ist er endlich der alles-und-jeden-liebende Bär, den wir so sehr lieben. ♥ Und eine Blasenentzündung hatte er seit dem auch nicht mehr.

Natürlich ist jetzt nicht alles perfekt; wir haben noch immer so unsere Baustellen, aber tatsächlich hat sich Yumo mittlerweile im Alltag zu einem so wunderbar einfachen und umgänglichen Hund entwickelt, der einfach nur Freude bereitet – auch wenn er gerne mal die Ohren auf stumm stellt und in seiner eigenen kleinen Fantasiewelt lebt. 😉

Yumo ist unser kleines Mimöschen – das kleinste Blatt am Po, der kleinste verhedderte Ast im Fell und er kann nicht einen Schritt weitergehen, bis der Übeltäter entfernt wurde. Kämmen findet er auch gar nicht toll – leider kommt er da mit seiner Prachtmähne nicht wirklich drum herum. 😉

Er hat so viele witzige Eigenarten … ♥
Er präsentiert uns immer einen Gegenstand, wenn er uns begrüßt oder nach dem Schlafen „wiedersieht“. Er überschlägt gerne die Vorderpfoten, wenn er gemütlich auf dem Bauch liegt. Er macht die witzigsten und verrücktesten Geräusche, wenn er mit Yari spielt. Er buddelt sein Bett Ewigkeiten um, ehe er schlafen kann. Er trinkt im Sommer sooo viel Wasser und isst im Winter sooo viel Schnee, dass er dann alle paar Stunden ganz plötzlich, ganz ganz dringend zum „stillen Bäumchen“ muss. Er simuliert bei den leichtesten Schmerzen gerne und ist wie durch ein Wunder geheilt, wenn Frauchen ihm ein Küsschen aufs Aua drückt. Er ist ein Langschläfer und würde, wenn es nach ihm ginge, das Bett nicht vor 11 Uhr verlassen. Außerdem sind ihm seine Vormittags-, Mittags-, Nachmittags- und Abendschläfchen heilig. Aber natürlich ist er sofort wach, wenn er seiner Pflicht nachgehen muss: Wache am Schlafzimmerfenster schieben und jede Kleinigkeit notieren, die da draußen passiert. 😉

Yumo ist unser Glücksbärchi, weil er so vieles (gesundheitlich) hat über sich ergehen lassen müssen und das dennoch nie etwas an seiner glücklichen und zufriedenen Art geändert hat.

Wir lieben ihn so unsagbar doll ♥ Für nichts auf der Welt wäre er aus unserem Leben wegzudenken.

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